Über mich

Porträtfoto Lydia Röder

Seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn arbeite ich mit Menschen am Lebensende. Meine Erfahrungen reichen dabei von der grundlegenden pflegerischen Versorgung bis zu psychosozialer und spiritueller Begleitung.

Was ich über das Leben am Lebensende, über Werden und Vergehen gelernt habe, gebe ich in Schulungen, Fortbildungen von Gruppen und in der Trauerbegleitung weiter. Ich möchte durch das Ausüben und Lehren bestimmter spiritueller Praktiken wie Meditation, Yoga, dem Spielen der Körpertambura und dem Schlagen des Gongs und der Klangschalen an unbekannte Erfahrungen heranführen, die jenseits der gängigen Wahrnehmungen liegen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Grenzen zu überschreiten und die Dinge in Bewegung zu bringen? Finden wir immer wieder und wieder Schönes und können wir durch Unglück lernen und uns selbst besser verstehen? Kann es auch tiefe Begegnungen in leidvollen Situationen geben? Welche Wege eröffnen sich uns, Welten zu verbinden und zu vereinen? Diese Fragen beschäftigen mich – ein Leben lang und doch immer wieder neu.

Dieses existenzielle Suchen führt die Teilnehmenden an meinen Schulungen und mich durch alle meine Seminare, angefangen von „Wo können wir Kraftquellen im Beruf und Alltag finden“ bis hin zu Überlegungen, wie Spiritualität am Lebensende aussehen kann.

Ich freue mich, Sie in meinen Kursen zu begrüßen!

In jeder Fortbildung, egal ob beim Yoga oder zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“ ist es mir wichtig, dass Menschen eine Ahnung davon bekommen, dass sie mehr sind, als sie denken. Da ist diese Schönheit und gleichzeitig so etwas wie Leid der Menschen, und dennoch ist es verwandelt.

Berufliche Tätigkeiten, Qualifikationen und Fortbildungen:

  • Krankenschwester (1988)
  • Sozialarbeiterin in Umschulungslehr- und Ausbildungsgang (1991)
  • Psychologie Grundstudium an der Technischen Universität Berlin (1995)
  • Zusatzqualifikation Palliative Care für psychosoziale und therapeutische Berufsgruppen (2004)
  • Leiterin eines ambulanten Hospizdienstes seit 2000
  • Leitung eines Trauercafés und von Trauerfeiern und Angebot von Reisen für Trauernde
  • Referentin für Fortbildungen zu den Themen „Sterben, Tod und Trauer“ für Fachpublikum und Laien
  • Ausbilderin für Sterbe- und Trauerbegleiterinnen
  • Psychodramapraktikerin für Gruppenleitung, Beratung und Rollenspiel
  • Beratung schwerkranker Menschen und  ihrer Zugehörigen in der letzten Lebensphase
  • Beratung von Institutionen und Krankenhäusern zur Implementierung von Palliative Care
  • Yogalehrerin
  • spielt Gong und Körpertambura im Hospiz
  • Praktische Erfahrungen beim Bestatter
  • Aufenthalt in einem indischen Hospiz, Entwicklung einer zugehörigen Fotoausstellung
  • Schulung von ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen im Denkmal-Hospiz in Oświęcim (Auschwitz)
  • Zusatzqualifikation Große Basisqualifikation zur Trauerbegleitung nach BVT
  • Letzte Hilfe Kursleiterin
  • Fortbildung zu den Grundzügen der Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor Frankl
  • Fortbildung „Erwachsen lernen – Lernstrategien Erwachsener und neurobiologische Grundlagen“

Ich denke, es ist vorrangig die Anbindung an etwas Größeres als mich, das alles, was ich tue vereint. Etwas, das mit Transzendenz zu tun hat. Der Gong, die Körpertambura und die Klangschalen wirken wie nicht ganz aus dieser Welt, also eher Klänge aus dem Universum. Auch in der Meditation sind Zustände möglich, die ich nicht hier auf dieser Welt verankern würde. So ist ja auch Sterben und Tod ein Übergang von einer Welt zu einer anderen. Vielleicht bin ich so etwas wie eine Wandlerin von einer Welt in eine andere.

Alle Fotos der Website hat Lydia Röder auf ihren Reisen in den letzten Jahren aufgenommen.